Dienstag 27.2.2018
Die WM 2018 ist gelaufen. Die deutsche Flotte hatte mit dem Ausgang nicht viel zu tun. Bemerkenswert bleibt allerdings der 1. Platz von Holger, G–890, im letzten Rennen. Es war nicht einfach ein erster Platz, nein es war ein Horizont Job, wie der Engländer sagt. Meines Erachtens nach hätte auch Karol ihm in diesem Rennen, wo offensichtlich alles stimmte, (von Physio, über Psycho, bis zur Boots Abstimmung) nicht das Wasser reichen können. Doch zu spät, Karol war nicht mehr angetreten, in diesem denkwürdigen 7, Rennen. Starker Wind, 4 Bft., in Böen mehr und sauschnelles Eis mit kleinen Schneewächten. Doch ich greife vor. Achso, ich vergaß es beinahe: Karol Jablonski ist neuer Weltmeister. Seine härtesten Konkurrenten sind momentan nicht mehr Ron Sherry und Vaiko Vooremaa, nein sie kommen aus dem eigenen Lager. Doch nun zum eigentlichen Geschehen des Tages.

Skippersmeeting um 09.00h am Eis. Minus 11 Grad C. Wind zunächst nur 2–3 Bft. 40 Minuten Anreise zum See. Die B Flotte musste zuerst raus. Dann C, danach A, B, C, bis alle die 7 Rennen gesegelt sind. Der Wind nahm im Laufe des Tages zu und die Temperatur sowie die lange Bahn forderten ihren Tribut. Vor allen Dingen in den beiden letzten Flotten. Silber und Bronze, um das mal schön auszudrücken. Ich kämpfte mit Krogo um die Plätze, wobei er die tropfende Nase vor meiner blutenden Nase vorn behielt. Die Ergebnislisten findet man an anderer Stelle. Das analysieren erspare ich mir für heute. Bin müde.

Wie geht es weiter im Land Polen auf der von Estland ausgerichteten Veranstaltung. Morgen, also am Mittwoch die Qualifikation für die Europameisterschafts Läufe und die ersten Rennen. Es wird noch kälter, es bleibt windig. Eissegeln vom Feinsten.

Manfred
DN – G 99