Freitag, 23.2 in Gizycko angekommen und noch die Boote aufgebaut. Leider kein Wind und wenn dann aus drehenden Richtungen. Das Eis sehr gut mit kleineren Schnee Patches.

Samstag, 24.2: Über Nacht hatte es mächtig geschneit und die Temperatur war auf ca. minus 12 C. gefallen. Es gab Wind aber die Lust auf segeln hielt sich in Grenzen. Es kamen auch Gerüchte auf, dass das Revier gewechselt wird. Also alles auf null. Boote schon mal abtakeln, was bei der Kälte kein Vergnügen war. Eigenartigerweise segelten an diesem Tag ca. 20 (!) Eis Optis und die Kiter hatten auch einen Wettbewerb.

Sonntag, 25.2: Abreise zum neuen See, Richtung Stettin. Teilweise eine abenteuerliche Fahrt, denn es tauchten Autobahn Abschnitte auf, mit denen wir nicht gerechnet hatten. Aufbau am See. Viele DNˋer waren schon am segeln. Eine Bahn war bereits ausgelegt. Ich drehte ein paar Runden zum einfahren und dann ab in weit entfernte Hotel. Noch weiter übrigens, wenn man sich da in Vorpommern in Wald verfährt…

Montag, 26.2: der Tag der Wahrheit. Es ging pünktlich los, aber mit dem zunehmendem Wind und der langen Anfahrt und überhaupt, schaffte ich keine Einfahrrunde. Müsste dann auch gleich in C starten. Mit Startplatz 3 gut bedient, ersegelte ich einen achten Platz. Bekam dadurch Q 12,günstig bei einem rechts Dreher. Dann gab es aber 2 DSQ und ich rückte auf. Q 6. gab dann aber den Startplatz 37. da blieb ich dann in B hängen, was für mich total in Ordnung geht. Wir hatten noch nie soviel engagierten Nachwuchs aus Polen und den baltischen Staaten in einer WM. Karols Jungs gegen Vaikos Jungs. Wobei die Polen die Macht haben. In der A Flotte sah ich an der Leetonne im ersten Lauf 7 polnische Boote vorne. Krogo und ich hatten Spaß auf der langen Bahn. Ergebnisse gibt es sicherlich auf einer offiziellen Seite. Morgen geht es weiter. Fängt gleich wieder mit B an.
Manfred
DN G–99